Gesprächstherapie

GesprächstherapieIm weitesten Sinne ist bereits jede mit Sorgfalt und Einfühlungsvermögen erhobene Anamnese, jedes wertschätzende und von gegenseitiger Achtung und Anerkennung geprägte Gespräch zwischen Patient/Klient und Therapeut eine Form von
Gesprächstherapie.

Gesprächstherapie ist somit integrativer Bestandteil jeder in meiner Praxis durchgeführten Behandlung. In angezeigten Fällen setze ich Gesprächstherapie jedoch auch als eigenständige Therapieform ein.

In Anlehnung an das Modell von Rogers ist diese Therapieform durch drei wesentliche Merkmale gekennzeichnet:

  • Empathie als eine Haltung verstehenden Zuhörens und Anerkennens des ausgedrückten Gefühls des Patienten/Klienten.
  • Wertschätzung, die sich in unbedingter Beachtung, emotionaler Wärme, Würdigung der Person und Nächstenliebe zeigt.
  • Echtheit, durch Selbstkongruenz, Transparenz, Eigenständigkeit und Selbstöffnung.

Die von mir praktizierte Gesprächstherapie unterstreicht die Einzigartigkeit jedes einzelnen Individuums und versteht sich als nicht-direktive Therapieform, d.h. meine Funktion ist es nicht, Sie zu einem bestimmten Ablauf zu drängen oder Ratschläge zu erteilen, sondern Sie beim eigenen Erkennen und Beleuchten von Problemen und negativen Gefühlen, dem Annehmen derselben sowie beim eigenen Finden und praktischen Umsetzen von Lösungsansätzen zu begleiten und zu betreuen.